1) Allgemeines:

Der Neubau Hybrid-OP erfolgt als Aufstockung auf dem Dach der bestehenden Strahlentherapie mit Anbindung an den neuen Zentral-OP im Diagnostik- und Therapiezentrum West und dem Bauteil A. Der Zentral-OP besteht aus 8 OP-Sälen im Diagnostik und Therapiezentrum (DTZ West) und 8 weiteren Sälen im „Alt-OP“.

2) Lage des Grundstückes:

Das bestehende Gebäude der Strahlentherapie, das Mitte der achtziger Jahre als Bestandteil des Zentralklinikums errichtet wurde, befindet sich zentral gelegen auf dem Campus der Uniklinik nordwestlich des Bettenhauses und unmittelbar angrenzend an die Gebäude LFI und DTZ West.

3) Gebäudegestaltung:

Die eingeschossige Aufstockung auf das Bestandgebäude wird als kubischer Baukörper analog der vorhandenen Gebäudeumrisse erstellt. Die unter dem OP- Bereich angeordnete Technikzentrale füllt im 1. OG den bisher vorhandenen Gebäudeversprung des Bestandes über dem Eingangsbereich und lässt so ein kubisches Gesamtvolumen entstehen.

Extended TitleInteressenbekundungsverfahren | Neubau- Hybrid - OP auf ein Bestandsgebäude der Uniklinik Köln
Extended Description

1) Allgemeines:

Der Neubau Hybrid-OP erfolgt als Aufstockung auf dem Dach der bestehenden Strahlentherapie mit Anbindung an den neuen Zentral-OP im Diagnostik- und Therapiezentrum West und dem Bauteil A. Der Zentral-OP besteht aus 8 OP-Sälen im Diagnostik und Therapiezentrum (DTZ West) und 8 weiteren Sälen im „Alt-OP“.

2) Lage des Grundstückes:

Das bestehende Gebäude der Strahlentherapie, das Mitte der achtziger Jahre als Bestandteil des Zentralklinikums errichtet wurde, befindet sich zentral gelegen auf dem Campus der Uniklinik nordwestlich des Bettenhauses und unmittelbar angrenzend an die Gebäude LFI und DTZ West.

3) Gebäudegestaltung:

Die eingeschossige Aufstockung auf das Bestandgebäude wird als kubischer Baukörper analog der vorhandenen Gebäudeumrisse erstellt. Die unter dem OP- Bereich angeordnete Technikzentrale füllt im 1. OG den bisher vorhandenen Gebäudeversprung des Bestandes über dem Eingangsbereich und lässt so ein kubisches Gesamtvolumen entstehen. Zusammen mit dem bereits

Realisiertem Anbau des Cyberknife an der westlichen Seite der Strahlentherapie und einer Einhausung der bestehenden Dachzentrale ergibt sich im Gesamtbild ein homogener rechteckiger Baukörper. Die Aufstockung erhält eine hinterlüftete Vorhangfassade aus Metallelementen, die in Anordnung und Farbigkeit dem Anbau Cyberknife angeglichen werden. Die veralteten Vorhangfassaden des Bestandes werden im Zuge einer energetischen Optimierung ausgetauscht, so daß sich letztendlich ein homogener rechteckiger Baukörper mit einheitlicher Fassadengestaltung ergibt.

4) Konstruktion:

Die Aufstockung und Brückenkonstruktion werden in Stahlskelettbauweise errichtet, Die aus Brandschutzgründen im Bereich der Aufstockung F90 A ummantelt wird. Die statische Lastabtragung der Stahlkonstruktion erfolgt über Stützen im Konstruktionsraster des Bestandgebäudes. Die bestehende Dachdecke ist entsprechend statisch bemessen, um als konstruktive Bodenplatte der Aufstockung zu dienen. Die Flachdachkonstruktion des Hybrid-OPs besteht ebenfalls aus einer Stahlkonstruktion mit einer Abdeckung aus Porenbetonelementen. Die Aufstockung des bestehenden Treppenhauses sowie die Technikschächte werden in Mauerwerk erstellt.

5) Erschließung:

Die Erschließung des Hybrid-OPs für Personal und Patienten erfolgt geschoßgleich über die Verbindungsbrücke aus dem OP-Bereich im 2.OG des benachbarten Gebäudes DTZ West. Das bestehende Treppenhaus der Strahlentherapie wird erweitert und dient lediglich als Fluchttreppenhaus.

6) Gestaltung im Innenbereich:

Die Anordnung der Räume erfolgt entsprechend den funktionalen Anforderungen und ist auf die Nutzung abgestimmt. Die Innenbereiche werden gemäß ihrer Nutzung und den hygienischen Anforderungen eines OP-Bereiches ausgestattet. Der Ausbau erfolgt haupt- sächlich in GK-Ständerbauweise. Die Wandoberflächen werden mit Glasfaservlies und desinfektionsmittelbeständigem Dispersionsanstrich versehen. In der Waschzone werden Wandfliesen aufgebracht. Wo erforderlich, wird im unteren Wandbereich ein Wandschutz aus Acrovyn-Platten aufgebracht.

Der OP-Saal sowie die Einleitung werden aus elementierten Trennwänden in beschichtetem Edelstahl ausgeführt, mit entsprechend erforderlicher Strahlenschutzeinlage.

Sämtliche Böden erhalten analog zum angrenzenden Zentral-OP einen farblich angepassten Kautschukbelag, der ableitfähig ausgeführt wird. Die abgehangenen Decken werden als reversible Metallrasterdecken ausgeführt. OP- und Einleitungszone erhalten akustisch wirksame Rasterecken in Reinraumausführung.

7) Raumprogramm:

— Einleitung: 22,56 m²,

— Waschraum/ -zone: 6,23 m²,

— Sterilgutlager: 32,32 m²,

— Schaltraum/ Bedienraum: 17,07 m²,

— Technikraum: 10,48 m²,

— Versorgung/ Materiallager: 30,56 m²,

— Gerätelager: 10,15 m²,

— Arbeitsraum unrein / Entsorgung: 8,38 m²,

— Bürofläche: 16,97 m²,

— Ausleitung/ Ausfahrt: 12,23 m².

8) Öffentlich-rechtliche Anforderungen:

Die Errichtung des Neubaus Hybrid-OP ist nach § 63 LBO NRW eine genehmigu

Publication Date2019-12-10
CountryGermany
Procurement StatusFuture
TypeNot applicable
Contract TypeWorks
Award CriteriaNot applicable
OrganisationUniversitätsklinikum Köln AöR
Attention OfStabsabteilung Recht | Vergabestelle - Bau
AddressKerpener Str. 62
TownCologne
Postal Code50937
Phone+49 22147897619
Fax+49 22147885783
Class Code45215141
Class DescriptionOperating theatre construction work
SourceOffice for Official Publications of the European Communities - Tenders electronic daily (Ted)

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